Florian Heine

Webdesigner aus Köln, der hinter Schutzlotse steckt

Über mich

Webdesigner seit 2017. Mein Büro liegt in einem Hinterhofgebäude in Köln-Ehrenfeld, Nordwest-Fenster zur Hofseite, ein Zweitmonitor im Hochformat für langes Code-Scrollen. Ungefähr 40 Kundenprojekte insgesamt, wahrscheinlich etwas mehr.

Fast alle Kunden stellten irgendwann dieselbe Frage: Impressum, Datenschutz, AGB, welches Tool, wie lange dauert das Setup, reicht das wirklich. Vier verschiedene Generatoren habe ich dabei in echten Projekten eingesetzt und bei jedem Projekt neu bewertet, was zur Größe und Branche des Kunden passt.

2022 habe ich einen dieser Generatoren aus dem Einsatz genommen. Er war drei Jahre dabei. Dann hat ein Update das Format der Datenschutzerklärungen geändert, ohne Changelog, ohne Hinweis per Mail. Bemerkt habe ich es erst, als Rosalie aus Nippes anrief und fragte, warum ihr Datenschutztext jetzt anders aussieht. Das war das letzte Projekt mit diesem Tool.

Wendelin, ein befreundeter Freelance-Entwickler, mit dem ich seit dem WordCamp Köln 2018 regelmäßig über solche Fragen spreche, nennt jeden neuen DSGVO-Generator erst mal einen Papiertiger, bis er ihn selbst getestet hat. Ungefähr diese Haltung ist bei mir hängen geblieben und ist der Ausgangspunkt für jeden Test auf dieser Seite.

Schutzlotse ist mein Weg, diese Beobachtungen aus dem Tagesgeschäft zu dokumentieren. Die Perspektive ist die eines Webdesigners, der Compliance-Tools für echte Kundenprojekte auswählt und bewertet. Für eine rechtssichere Einschätzung eines konkreten Projekts ist ein Fachanwalt für IT-Recht zuständig.

Artikel von Florian Heine

Offenlegung

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